ARTismus

Unser Projekt ARTismus möchte Menschen im Spektrum den Raum und die Plattform bieten, ihre Kunst zu präsentieren. 

Im Folgenden findet ihr nun Kunst aus der Community - Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern.

Falls ihr selbst gerne Teil von ARTismus werden wollt, schickt uns gerne eure Kunstwerke zu.                                       Egal ob Texte, Bilder, Videos, Songs, Gebasteltes - alles ist Willkommen!

Angst...oder so

.

Noch eine Minute. 

Sehr gut. 

Ok, sehr gut, die Bahn kommt. 

Soo, hinten einsteigen, dann musst du gleich an weniger Menschen vorbei. 

Ok, Leute aussteigen lassen

nicht hoch schauen

oh Yes, der nice Platz ist frei, ok niemand kann hinter dir sitzen, perfekt. 

Ok, Kopfhörer, wo sind meine Kopfhörer...

Ahhh shit ich brauch echt nen anderen Rucksack, das ist so peinlich, dieses Gekruschtel…

der Typ denkt auch, ich bin total verpeilt…Ah yes, da sind sie…ok

Ohhh bluetooth, huiuiui, das darf nie wieder passieren! Was hat der ganze Bus da nochmal gehört? 

Glaube es war LinkinPark...shit war das übel…

Ok nein Stop. Hier und jetzt. 

Gut. Verbunden, welche Playlist? Ähm..."life sucks I need some Rock" - sympathisch Spotify. 

Also die....okay... 

„DIE FAHRKARTEN!!!“ 

Oh Gott 

OH FuckFuckFuckFuckFuckFuckFuck 

WoistdieWoistdieWoistdie 

FuckFuckFuckFuck 

Atmen, ok, fuck beruhig dich!!! 

Ich hab sie eingepackt. 

Und zwar…hinten, in der Hülle, genau ok, atmen…

Shit das hat wieder viel zu lange gedauert, sein Fuß fängt schon an zu wippen…oh bitte nicht wütend werden…bitte nicht…Ok noch umdrehen und, ja so. Ok. 

„Was fehlt da???“ 

Wie was fehlt da… ahhhh keine Ahnung, ok mann ich bin so dumm…was ähm…

„Ähm…möchten Sie vielleicht noch den Personalausweis sehen?“

„Sag mal kann eigentlich hier noch irgendjemand lesen? Da! Bitteschön!“ 

Kugelschreiber…ok, Kugelschreiber…was soll ich…fuuuuck…help!

„Die Nummer. Da reinschreiben. Hier steht’s.“ 

„Oh, das tut mir leid, das habe ich übersehen...“ 

„Ja. Schon schwierig hm?“ 

„Tut mir leid.“ 

Atmen, atmen, atmen 

Ahhhhh 

Mannnnn….

Ok atmen, hör auf, atmen, ein-aus, Hier und Jetzt.

CUT MY LIFE INTO PIECES, THIS IS MY LAST RESORT

Ahhh stooopp spotify!!!!!

Ok, ok, ähm, genau: Punkte auf den Sitzen zählen. Also 1,2,3,4,5,6,7,7 7…

Quiieek

Scheiß Bremsen

 Äh... in welcher Reihe… 

Boa bitte klimper nicht so viel mit deinem Schlüssel…

Mann. Ok. Egal.

Ok ich sehe folgende 5 grüne Dinge: den Schlüsselanhänger von der Frau, die Marke von dem Hund Nr. und die…ähm…ähhm

Ohoh, okay, okay, ich muss hier raus. Ich muss hier raus, raus, atmen, aufstehen 

Shit. Das war meine Haltestelle. Alter warum ist alles so laut und vieeel!!! 

Hör auf jetzt, 

Ok. Aussteigen. Jetzt. Irgendwie durchquetschen. "Ähm Entschuldigung . Könnte ich 

bitte...Danke...Sorry"

Los! Raus!

Uff. 

Einatmen – Ausatmen – Einatmen - Ausatmen- einatmen 

……. 

Schlüssel, aufschließen, Tür zu.

 

Zuhause. 

1,2,3,4,5 Schritte

„Hey du! Wie geht’s?“ 

_____Pause_____ 

Warum ich manchmal oft nichts sagen kann? 

Ich glaube 

es ist 

Angst, 

Chaos 

zu viel 

und Leere 

nicht zu wenig 

gar nichts 

Kann ein leerer Raum chaotisch sein? 

Ich glaube ja. 

Wie in einem schwarzen Loch, das alles so krass komprimiert, dass nur noch Schwarz übrig bleibt. 

Die Erde, DIE Welt wäre dort ca. 1cm3 Schwarz im Nichts.

Aber eigentlich ist es gar nicht schwarz. 

 

Vielmehr diese Farbe, 

 

die ein weißes T-Shirt bekommt, wenn man es ein paar Mal zu oft mit schwarzer Wäsche gewaschen hat. 

 

Ein fusseliges Grau-Weiß, 

das alles verschwimmen, 

alles verschmelzen lässt 

 

zu einem großen, vollen, chaotischen 

 

Nichts. 

 

Und

 

Es ist 

 

schreiende Ratlosigkeit 

 

rastlose Ruhe 

 

Alles ist so unglaublich laut, dass es zu Stille wird. 

 

Wie wenn man seine Hände unter extrem heißes Wasser hält, 

 

so heiß, dass es sich wieder eiskalt anfühlt. 

 

Ja. 

 

Das alles ist es. 

 

Und wahrscheinlich noch viel mehr. 

 

Aber 

 

Am Ende 

 

Bleibt es 

 

Angst.

 

Oder so.

 

Gedichte

Leon Renz, 17

Inhalt:

• Sucht (2024)

• Eine letzte Zigarette (2024)

• Tränen meiner Sterblichkeit (2025)

• Die Liebe in mir (2025)

• Unberührt (2025)

• Hoffnung (2025)

 

Sucht (2024)

 

Ich zerfalle mir im Fremdvergnügen

Verliere mich an meine Sucht

So bin krank der Liebe

Deines Glanzes blind erlegen

Bin ich stumm vor Ehrfurcht

Und taub des schmerzerfüllten Hilfeschreis 

Deine Berührung ist - die Nähe des Gefühls 

Doch ist der Glanz in meinen Augen - Nunmehr die Träne meiner Seele

 

Ich gieß' mein Blut in das Feuer meiner Sucht 

Zu entschuldigen mein Dasein 

Meine Tränen und die Liebe

Ich gieß' mein Blut in das Feuer meiner Sucht 

Vergaß ich wer ich war 

Doch fand wieder mich in dir

 

Ich trieb verloren nur umher

In den Fluten meines Daseins

Das Herz ertränkt in Tränen

Die Seele halb verbrannt

So war ich dem Ertrinken nah

Erhoben deine Hände mich des Meeres

Und legten nieder mich im Sand

 

Gebadet in kindlicher Unschuld

Hast du im Nacktsein mich erblickt

Mit dem Wimpernschlag verfiel ich dir

Und gab mich dir im Liegen hin...

 

Ich gieß' mein Blut in das Feuer meiner Sucht 

Zu entschuldigen mein Dasein 

Meine Tränen und die Liebe 

Ich gieß' mein Blut in das Feuer meiner Sucht 

Vergaß ich wer ich war 

Doch fand wieder mich in dir

 

Ich gieß' mein Blut in das Feuer meiner Sucht 

Zu entschuldigen mein Dasein 

Meine Tränen und die Liebe 

Ich gieß' mein Blut in das Feuer meiner Sucht 

Vergaß ich wer ich war 

Doch fand wieder mich in dir

 

Doch auch die Sucht schenkt mir nicht Ruhe 

Verbrannt in Liebe, verbrannt den Hass 

In deinen Armen - die Augen nass!

 

Und ich zerfalle

In deinen Armen

Und lös' mich auf

In deinen Händen

Du sollst nicht weinen

Heut' und morgen

Denn meine Liebe

Kennt kein Ende

 

Ich gieß' mein Blut in das Feuer meiner Sucht 

Zu entschuldigen mein Dasein 

Meine Tränen und die Liebe 

Ich gieß' mein Blut in das Feuer meiner Sucht 

Vergaß ich wer ich war 

 

Ich gieß' mein Blut in das Feuer meiner Sucht 

Zu entschuldigen mein Dasein 

Meine Tränen und die Liebe 

Ich gieß' mein Blut in das Feuer meiner Sucht 

Vergaß ich wer ich war 

 

 

Eine letzte Zigarette (2024)

 

Eine letzte Zigarette

Wird ausgedrückt

Auf meiner Haut

Ich bin eine Fliege

Und auf dem Tisch zerquetscht

 

Eine letzte Zigarette

Wird ausgedrückt

Auf meiner Haut

Auf meiner verbrannten Haut

Ich bin eine Lüge

Das tut weh...

 

Eine letzte Zigarette

Wird ausgedrückt

Auf meiner Haut

Ich kenne diesen Schmerz

Und doch ist er mir immer wieder fremd...

 

Eine letzte Zigarette

Wird ausgedrückt

Auf meiner Haut

Ich bin eine Fliege

Und auf dem Tisch zerquetscht

Oh, ich zerbreche...

 

Und ein schönes Mädchen

Hat sich in mir erkannt

Nimmt mir dieses Leid

Und reicht mir ihre Hand

Sie schläft in meinen Armen ein

Eine letzte Zigarette

Ich drück' sie aus

Auf dem Leib in meinem Bette

 

Eine letzte Zigarette

Wird ausgedrückt

Auf meiner Haut

Ich bin eine Fliege

Und auf dem Tisch zerquetscht

Mir ist so kalt!

Kalt!

Mir ist kalt!

So kalt!

Brennt mir die Lunge, meine Haut

Mir ist kalt!

Und wo ist der Schmerz?

 

 

Tränen meiner Sterblichkeit (2025)

 

Durchdringe mich

Die Haut, mein Fleisch

Die Tränen meiner Sterblichkeit

In meinem Geist

In meinem Blut

In meinem Schweiß

Ich spüre dich!

 

Durchdringe mich

Die Haut, mein Fleisch

Die Tränen meiner Sterblichkeit

In meinem Geist

In meinem Blut

In meinem Schweiß

Ich spüre dich!

 

Durchdringe mich

Die Haut, mein Fleisch

Die Tränen meiner Sterblichkeit

In meinem Geist

In meinem Blut

In meinem Schweiß

Ich spüre dich!

 

Durchdringe mich

Die Haut, mein Fleisch

Die Tränen meiner Sterblichkeit

In meinem Geist

In meinem Blut

In meinem Schweiß

Ich spüre dich!

 

Durchdringe mich

Die Haut, mein Fleisch

Die Tränen meiner Sterblichkeit

In meinem Geist

In meinem Blut

In meinem Schweiß

Ich spüre dich!

 

Du bist mein alles

Du bist mein nicht

Bist meine Wahrheit

Ich brauche dich!

Und so nimm mir - ab die Tränen

So nimm von mir - die Last der Schuld

Lass' mich strahlen - in deinem Licht

Du erfüllst mein - Fleisch und Blut

Ist deine Liebe mir gewiss...

 

Trink' meine Sehnsucht

Trink' meine Wut

Trink' meine Tränen

Oh, trink' mein Blut

Ich will dich ehren

In Wort und Namen

Lass' dich fühlen

Ich will dich atmen!

 

Durchdringe mich

Die Haut, mein Fleisch

Die Tränen meiner Sterblichkeit

In meinem Geist

In meinem Blut

In meinem Schweiß

Ich spüre dich!

 

Durchdringe mich

Die Haut, mein Fleisch

Die Tränen meiner Sterblichkeit

In meinem Geist

In meinem Blut

In meinem Schweiß

Ich spüre dich!

 

 

Die Liebe in mir (2025)

 

Ich seh' dich gerne

Du bist schön

Du gehst weiter

Ich bleib' steh'n

Dies ist das Sinnbild meines Daseins

Was sich nicht anpasst, wird vergeh'n

Erfolg gibt Recht

Doch du bedeutest mir den Sieg

Ich liebe den Frieden

Doch Liebe ist Krieg

 

Ich seh' dir gerne zu

Du bist einfach schön

Gehst du weiter

Bleib' ich steh'n

Du verschwindest in der Menge

Und noch immer steh' ich hier

Doch nichts und niemand kann erschüttern

Diese Liebe tief in mir

 

Ich sehe gerne dir so zu

Du bist so, so wunderschön

Durch die Tränen nasser Augen

Kann verschwimmen ich dich seh'n

Ich treibe nur umher

Im Flehen um mehr

Ich treibe nur umher

Im Flehen um mehr

 

Ich seh' dich gerne

Du bist schön

Du gehst weiter

Ich bleib' steh'n

Dies ist das Sinnbild meines Daseins

Was sich nicht anpasst, wird vergeh'n

Erfolg gibt Recht

Doch du bedeutest mir den Sieg

Ich liebe den Frieden

Doch Liebe ist Krieg

 

Ich seh' dich gerne

Du bist schön

Du gehst weiter

Ich bleib' steh'n

Dies ist das Sinnbild meines Daseins

Was sich nicht anpasst, wird vergeh'n

Erfolg gibt Recht

Doch du bedeutest mir den Sieg

Ich liebe den Frieden

Doch Liebe ist Krieg

 

 

Unberührt (2025)

 

Wenn ich dich nur anseh‘

Bleibt für uns die Zeit steh’n

Doch die Menschen um uns rum

Langsam hier vorüber geh’n

 

Unbemerkt sehen wir

In die Augen und das Herz

In das meine siehst du mir

In das deine seh‘ ich dir

Und im Schein nähern uns wir

Dem Gegenüber – auf der ander’n Straßenseite

Und wir hoffen, dass wir beide

Uns morgen in den Abend zeigen

 

 Unberührt – nur verführt

Liegt mein Leibe hier und friert

Deine Wärme nur zu spür’n

Und in die Nacht dich zu entführen

Ich steh‘ auf dich zu erreichen

An den Menschen will vorbei

Doch die Zeit läuft einfach weiter…

 

Wir verlier’n uns aus den Augen

Die Menge mir versperrt die Sicht

Und ich renne, doch die Leute

Lassen mich nicht hier vorbei

So knie ich hin, das Herz im Licht

Weint die Tränen und zerbricht…

 

 Unberührt – nur verführt

Liegt mein Herze ungespürt

Ihr helles Licht erreicht mich nicht

Und ich verberge mein Gesicht

So ist das Leiden ohne Ende

Fang‘ ich die Tränen mit den Händen

Blicke nieder, seh‘ mich nicht…

 

 Unberührt, unverführt

Ist die Liebe ungescheh’n

Beugt sich nieder und verkrampft

Spuckt mein Blut und stirbt im Flehen

 

Der Wind legt Worte in mein Ohr

Der Klang der Angst, der diese führt

Der alte Traum im Mantel der Lust

Bin ich zu müde ihn zu träumen

Tränenreich – in Ewigkeit

Im Schoß der Zeit den Sinn verlor’n

Ein letztes Mal ich halt‘ mich fest

Zu folgen dir bis aus der Nacht

 

Führe mich

Doch im Versagen bleib‘ ich stumm

Dieses Reich der Schatten

Hab‘ ich mit Tränen überflutet

Im Meer des Leids ertrinkt ein Mensch

Zerbrechen seine Hoffnungen

Halt‘ ich mich am Lichte fest

 

Blühe im Verderben

Wenn diese Flügel dich nicht tragen

Blühe im Versagen

Wenn die Menge dich nicht trägt

 

Blühe im Verderben

Wenn diese Flügel dich nicht tragen

Blühe im Versagen

Wenn die Menge dich nicht trägt

 

 

Hoffnung (2025)

 

Dein Blick und was du sagst

Nicht nur ein Wort ist, nicht nur ein Satz 

Nein, es ist viel mehr, ist so viel mehr als das

 

Die Zweifel tranken meine Tränen der Hoffnung 

Und ich hörte mein Innerstes schreien 

Die Liebe schwamm in meinem Blut 

Entfloh mit dem roten Meer den Venen

 

Das Leben dem Leib war entronnen

Und ich hatte die Augen verschlossen

Vergraben im Dreck, gab' auf ich das Sehnen 

Und stumm kroch der Tod in meine blutleeren Venen

 

Dein Blick und was du sagst

Nicht nur ein Wort ist, nicht nur ein Satz 

Nein, es ist viel mehr Ist so viel mehr als das 

Gleicht einem Kuss für meine Seele 

Lässt Leben tief in mir erwachen 

Halt' fest mich im umarmenden Klang 

Schenk' Hoffnung mir, mit einem Lachen

 

Dein Blick und was du sagst

Nicht nur ein Wort ist, nicht nur ein Satz 

Nein, es ist viel mehr Ist so viel mehr als das 

Gleicht einem Kuss für meine Seele 

Lässt Leben tief in mir erwachen 

Halt' fest mich im umarmenden Klang 

Schenk' Hoffnung mir, mit einem Lachen

 

Lass' fallen mich nie mehr der Kälte so nah'

Lass' mich nie mehr trinken das Dunkel der Nacht 

Soll das Blut nie mehr erfrieren in meinen Venen 

Schenke mir Hoffnung, das Glück und die Tränen

 

Dein Blick und was du sagst

Nicht nur ein Wort ist, nicht nur ein Satz 

Nein, es ist viel mehr Ist so viel mehr als das 

Gleicht einem Kuss für meine Seele 

Lässt Leben tief in mir erwachen 

Halt' fest mich im umarmenden Klang 

Schenk' Hoffnung mir, mit einem Lachen

 

Dein Blick und was du sagst

Nicht nur ein Wort ist, nicht nur ein Satz 

Nein, es ist viel mehr Ist so viel mehr als das...

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